F.A.Z. exklusiv :
Der Traum vom großen Iran-Geschäft ist geplatzt

Von Andreas Mihm, Berlin
Lesezeit: 2 Min.
Doch kein Markt für große Geschäfte: Gasflamme auf einer iranischen Ölplattform.
Nach dem Ende der meisten Sanktionen gegen Iran war die Hoffnung in der deutschen Wirtschaft auf neue Geschäfte immens. Das hat sich längst geändert – die angespannte politische Lage belastet außerdem.

Die Hoffnungen waren riesig: Kaum hatte Iran das Atomabkommen mit dem Westen abgeschlossen, reiste Sigmar Gabriel (SPD), damals Wirtschaftsminister, mit einer Wirtschaftsdelegation nach Teheran. Die Aussicht auf den Wegfall der Sanktionen und einen Wirtschaftsaufschwung in Iran lockte deutsche Unternehmen in den neuen Markt. Mitte 2015 war das – zweieinhalb Jahre später ist davon nicht viel geblieben. Viele Iraner sind mit der wirtschaftlichen Entwicklung unzufrieden, und auch die meisten deutschen Betriebe haben ihre Hoffnungen abgeschrieben.

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