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Ökonominnen : Der Nobelpreis 2030 geht an ...

Zukünftige Nobelpreisträgerin? Stefanie Stantcheva Bild: Imago

Wer bekommt in zehn Jahren den Wirtschaftsnobelpreis? Unser Tipp: Eine dieser jungen Ökonominnen, die heute schon für Furore sorgen.

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          Bald ist es so weit. Wenn am Montagvormittag um 11.45 Uhr ein Vertreter der Schwedischen Akademie der Wissenschaften mit ernster Miene und Mappe in der Hand den holzvertäfelten Raum in Stockholm betritt, wird die Welt erfahren, wer 2020 den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften erhält. Wer sich Hoffnungen machen kann? Die Riege der Spitzenökonomen. Berücksichtigt werden in der Regel Forscherinnen und Forscher, deren Arbeit einst so bahnbrechend war, dass sie den Kanon veränderte – und heute zum Mainstream zählt.

          Maja Brankovic
          Verantwortliche Redakteurin für Wirtschaft und „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Was zu wenig Beachtung findet an diesem Tag, ist die Forschung der jungen Riege. Eine ganze Reihe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ist gerade dabei, das Gesicht ihrer Disziplin zu verändern. Sie sind die Stars von morgen. Eine dieser aufsehenerregenden Forscherinnen ist Stefanie Stantcheva. Die Harvard-Professorin zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie umfassende und detaillierte Daten mit feinkalibrierten Methoden kombiniert. Zu ihren Ko-Autoren zählen große Namen der Szene wie der französische Ungleichheitsforscher Thomas Piketty. Stantcheva publiziert in den renommiertesten Fachzeitschriften. Und sie ist erst 34 Jahre alt.

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