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FAZ Plus Artikel Mögliche Autozölle : Jetzt stellt sich auch die amerikanische Auto-Lobby gegen Trump

In Emden stehen Audi-Fahrzeuge des Volkswagen Konzerns zur Verschiffung bereit (Archivbild). Bild: dpa

Nicht nur Deutschland wehrt sich gegen die drohenden Autozölle. Auch in Amerika wächst die Sorge vor Trumps Politik. Denn das größte BMW-Werk steht nicht in Bayern.

          Die amerikanische Autoindustrie und Autohändler warnen Präsident Donald Trump davor, höhere Importzölle auf Autos und Autoteile aus dem Ausland zu erheben. Die Zölle könnten die Preise der in Amerika produzierten Fahrzeuge um bis zu 1800 Dollar erhöhen. Für im Ausland gefertigte Autos könnte der Preisaufschlag sogar im Schnitt 5000 Dollar betragen. Deutsche Autos der Marken Porsche und Audi, die keine Produktionsstandorte in den Vereinigten Staaten haben, wären besonders betroffen. Dies geht aus einer Berechnung des Marktforschungsinstituts IHS Markit hervor. Die Analyse legt einen Zoll von 25 Prozent zugrunde. Dabei bezieht sie Lieferungen aus Mexiko und Kanada mit ein. Diese dürften aber wegen des ausverhandelten, aber noch nicht vom Kongress abgesegneten Nafta-Nachfolgeabkommens ausgenommen sein.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Julia Löhr

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Strafzölle auf ausländische Autos würden Absatzverluste in einem Markt bedeuten, der ohnehin schon erste Schwächen zeigt. Nach Informationen der F.A.Z. bereitet eine Lobby-Gruppe für den schlimmsten Fall eine PR-Kampagne vor, die Preissteigerungen als „Wilbur-Ross-Steuer“ geißeln würde. Ross ist Amerikas Handelsminister, sein Ressort war von Trump mit der Prüfung der Frage betraut, ob Autoimporte die nationale Sicherheit der Vereinigten Staaten untergraben. Die gesetzliche Frist für dieses Prüfverfahren sah vor, dass der Bericht bis zum gestrigen Sonntag dem Präsidenten vorgelegt werden sollte. Allerdings spekulieren Juristen, dass der vorübergehende „Shutdown“, die Haushaltssperre, diese Frist verlängert haben könnte. Das Weiße Haus hat den Eingang des Berichts noch nicht bestätigt. Es ist offenbar auch noch nicht klar, ob er in nächster Zeit überhaupt öffentlich gemacht wird.

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