https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/der-handelsstreit/trumps-handelspolitik-schadet-seinen-groessten-fans-16159095.html

Ökonomen rechnen vor : Trumps Handelspolitik schadet seinen eigenen Fans

Schadet Trumps Handelspolitik seinen eigenen Fans am meisten? Bild: AFP

Donald Trump lässt den Handelsstreit wieder eskalieren. Dabei zeigen inzwischen viele Analysen, dass vor allem die Amerikaner dafür zahlen.

          6 Min.

          Der Handelsstreit eskaliert wieder. Donald Trump kündigte auf Twitter an, neue Zölle auf Einfuhren aus China zu erheben – und zwar schon ab Freitag dieser Woche. Die bisherigen Aufschläge, schrieb er, hätten im Übrigen kaum die Kosten in den Vereinigten Staaten erhöht, sondern seien vor allem von den Chinesen getragen worden.

          Alexander Wulfers
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Doch das stimmt nicht – so das einhellige Ergebnis von Studien vieler renommierter Wissenschaftler: In mehreren voneinander unabhängigen Analysen beleuchten Experten wie die Chefökonomin der Weltbank Pinelopi Goldberg oder der Handelsökonom Stephen Redding von der Universität Princeton zahlreiche Aspekte von Trumps Handelspolitik und belegen, dass der Präsident irrt. Negative Konsequenzen hatten die Zölle bislang weniger für die chinesische Wirtschaft, sondern in erster Linie für die Amerikaner selbst – bis zu 1,4 Milliarden Dollar im Monat, lautet ihr Fazit. Dabei sind die erhöhten Zolleinnahmen der Regierung schon mit eingerechnet. Bezieht man mit ein, dass auch diese der Privatwirtschaft zunächst entzogen werden, kommen monatlich weitere 3 Milliarden Dollar Verlust für Verbraucher und Unternehmen hinzu. Die Analysen zeigen zudem, dass vor allem republikanische Wähler betroffen sind.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Kampfplatz Sprache: Nach der Eroberung von Mariupol wird das ukrainisch-englische Ortsschild durch ein russisches ersetzt.

          Ostslawische Sprachen im Konflikt : Wie der Krieg die Worte zerstört

          Die ostslawischen Sprachen Russisch, Ukrainisch und Belarussisch suchen ein neues Verhältnis zueinander. Zwei Übersetzerinnen und ein Übersetzer berichten von den Herausforderungen, vor denen sie stehen.
          Kapitalanalge
          Erzielen Sie bis zu 5% Rendite
          Sprachkurse
          Lernen Sie Englisch
          Immobilienbewertung
          Verkaufen Sie zum Höchstpreis
          Zertifikate
          Ihre Weiterbildung im Projektmanagement