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Trump trifft Autobosse : Gebt mir Autofabriken!

Amerikas Präsident Donald Trump Bild: Reuters

Deutschlands Autobosse kommen nach Washington. Es ist eine heikle Mission. Wie können sie Donald Trump von Autozöllen abhalten?

          3 Min.

          Wenn die Vorstandsvorsitzenden der drei großen Automobilkonzerne Volkswagen, Daimler und BMW am Dienstag in Washington Spitzenvertreter der amerikanischen Regierung treffen, kommen sie nicht mit leeren Händen. Herbert Diess von Volkswagen, Dieter Zetsche von Daimler und Harald Krüger von BMW können dem amerikanischen Präsidenten Donald Trump anbieten, was er sich am sehnlichsten wünscht: Fabriken auf amerikanischer Erde. Reicht das, um Trump von Autozöllen abzuhalten, laut die bange Frage, die die deutschen Autobosse begleiten dürfte.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Daimler liegt erst einmal vorne. Im September eröffnete das Unternehmen ein Werk für seine Transporter-Serie Sprinter in North Charleston (South Carolina). 500 Millionen Dollar hat der Konzern nach eigenen Angaben investiert, 1300 Arbeiter sollen hier unterkommen, wenn die Produktion in zwei Jahren brummt. Daimler baut schon sportliche Geländewagen und die C-Klasse in den Vereinigten Staaten, außerdem Lastwagen.

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