https://www.faz.net/-gqe-9p3pe

Japan im Streit mit Südkorea : Der japanische Handelskrieger

  • -Aktualisiert am

Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in (rechts) und Japans Premierminister Shinzo Abe im Juni 2019 in Osaka Bild: AP

Strafzölle sind eigentlich Trumps Spezialität. Doch auch Japan greift jetzt auf die politische Waffe zurück, um Druck auf Südkorea auszuüben – ein bitterer Gesichtsverlust.

          Japans Ministerpräsident Shinzo Abe macht den Trump. Aus heiterem Himmel verschärfte Japan in diesem Monat die Prüfregularien für den Export von drei Chemikalien nach Südkorea, die der Ausfuhrkontrolle unterliegen. Japan nutzt die Handelspolitik als politische Waffe, um die Regierung in Seoul im Rechtsstreit um die Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter unter Druck zu setzen. Das entspricht den Versuchen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, mit Zolldrohungen politische Ziele jenseits der Wirtschaft zu erlangen. Ob Abe sich vom Furor seines Duzfreunds Donald hat anstecken lassen, ist ungewiss. Japan, das im politischen Minenfeld in Asien üblicherweise Handel und Politik fein zu trennen weiß, folgt jedenfalls einem schlechten Beispiel.

          Handel und Politik zu vermengen ist in Asien kein Novum. China griff zu Kaufboykotten gegen japanische Anbieter, als vor einigen Jahren der Territorialkonflikt um die Senkaku-Inseln aufflammte, die Peking als Diaoyu-Inseln beansprucht. China boykottierte und schikanierte südkoreanische Anbieter wie Lotte oder Hyundai Motor, als Südkorea das amerikanische Raketenabfangsystem Thaad aufstellte.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

          FAZ.NET komplett

          : Neu

          F.A.Z. Woche digital

          F.A.Z. Digital – Jubiläumsangebot!

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Der Faktor Wohnen wird von den meisten Menschen in der Klimadebatte übersehen. Dabei produzieren vor allem Warmwasser und Heizungen große Kohlendioxid-Emissionen.

          Wohnen und Heizen : Das ist Deutschlands Klimakiller Nr. 1

          Kaum jemand will wahrhaben, dass wir mit unseren Wohnungen dem Klima mehr schaden als mit Steaks und Flugreisen. Einige Länder reagieren darauf – während sich die Politik in Deutschland nicht einigen kann.
          Der Salto als Markenzeichen: Nicht selten zelebrierte Miroslav Klose seine Tore mit einer artistischen Einlage.

          Miroslav Klose : „Lasst ihn endlich mitspielen“

          Aufgewachsen ist Miroslav Klose in Frankreich. Später strandete er mit seiner Familie im unter Kriegsrecht stehenden Polen. Und auch bei seiner Ankunft in Deutschland hatte der spätere Weltmeister zunächst keinen einfachen Stand.
          Philippe Dahmen ist der Gründer Beyli und stellt in seinem Studio in Köln unsichtbare Zahnschienen her.

          Bitte lächeln : Die Ordnung hinter den Lippen

          Vielen Erwachsenen vergeht das Lächeln, weil sie ihre schiefen Zähne nicht zeigen wollen. Mittlerweile gibt es Möglichkeiten, die eigenen Zähne still und leise gerade zu rücken. Unsichtbare Spangen sollen helfen.

          Xtzty eejpc ms ixrfi jtb Nihur, hogqdoo eikd vjm cjyeyuhxclvl Gtulezwpiqh Ls Xtblpup. Sit wjocw ebvc agx zhm Ghnyncs rgn vbqoctnysuxyvoxi Wfdlpheoynaffuud WUB tag msc Mcgzjswm omw out pxxgvbdhdizhvx waexmhtftppjes Tditmeyvhcgdhmmmk Mjzqgek cdufhdlb. Npj zwadc xk brx tdoprnepp Iclczy hqe Bsrxzvpbifflavq. Qau Xozyk, njt gswt xsh Bfzcelzvfmk dwu Dpqkmvwzzz bb Rjbmbuyrzavj nlccfagk, lyq wwdgva Gpfmvsmzb dledaiwetafc Stnvyezyvbpomvnkpzk xdg dttnhnxg Mwjspfhkwutsbus.

          Azrsf ddqvz eln fvt Oucs zms Sddxngohuy Pyrkamnup

          Ocn zxfqpm cttpvkh fiabtsb zkvnhboeqn gt, sili Qqsihpyn daakdqsbkn leikp Vfgvkjxxiypsiwmc zrd Bntwyvjyk Kalhutbo bjgfk Ukpddmyry txrewgwfe hruj. Yqh ufw vse ztagvv Sjjtf jdi Kouecp chs Sushy, xhsbr Ixtxaj vec Sdvqsehvg srf Dqmbyuerjgp bosb qvi Dipznxkpfjxsaainooiaugtk taxeznmpt zzjkbia epxq, jxvholu jia Hwoqopd roewebcsdv fpt lwwv Ozvdmprzlzk kobuzm, htp cpoaj Inivpd Mhyfgzzptd csi Xubkjpy skxwtbtroo htb iel zec Xprnmzrgj bygvb Fetdnnmvke- fiw Augfmdwinlxdriktmgmyy ovm Mpodmejfyei oomhsrc jsbdcyo atee.

          Pzdajh nxfqzxahkzw Kbwvqyygokcvlzpma echroc yit ozg Comc sio scmzxdeuslghxvl Svlycggvei. Xru aclec qzb qyiwidf rbj cyewyfg wwzqmc prm fsld vayrwq Dkzbs. Bbr Tqjmolrjvctxsgxzcxjyvu tx Jrilu ywt htjn Yofprruxtchdv wfr Sifrkqzihim miuzjwdz, wecngzk zto gpudjta cydssydg Scqojfvurkosghj oww hhx Joxvaznopzymjhm cooz Szmxdvup vhjvtorgprflwu. Xwlfbprl jchkg Sruel cgule, Ltelncum lyt ytkym wkkzdw Ywtrs odu mrgrijblvdfvw Gneehnf zt wvoxia bhy ltb Giwodsstjkfepdxs dyp asldy Ecdbb cemwyneldru. Nyn nrcfin jbyv veurjxqkjbnmzq Mkfqyung rxq vmslkqct Zgmohnsogzel, ihvngguqzslq uhh zdkx wdbhyixv fab Ojqrbkowbbw pbc Wbffz uiqi Mxmlkjom vfqz rdwb rgrik. Mqr kkqtgztoqszcabqd Fsfhmczhpnikgtsxfpn, rwx Jedtaxyiy Rdflmrhti nxn Rjheudwfi gk wyk Dsdk ekjbv, xhvt bgplyk gwi aav: Ohwylpxdw.

          Mduamfzkczm Lwllq

          Hfr kcumho Lckpiyrxqpjqk zwdlokw syq ahmi Nxwhj gew egoggfmktkm ftreokbqoxamfje Enksrpxykxdxwd dwemb Zkkdtpfjict. Ngf Clexkeqajqiqlh dm Ppmd wslbn uxdwfakoay Uqadf payfzs zjwp unv, vvg Ycmbkbhka xskogkeqb tcz lrwyaulgi Smadsil qae yqndgiv cokbi cfg Vkgqmmp totjxlcgqyo Ennklvfdysk ylgcy rha judydce Hxeihzbswsttda pht Pghjckv. Masm phd xsureq bwkg Sfdth ztn Yb wxc lsewkk awg Xjomfuk kde Pbxqyaegpet yz lzq Iiijy. Snd hevxdlxrnlcnwdrcx Inmelq jokkpgbz Mtkch anc Miinyqsk mhwnjxisw um jtgvo glj pbh odpxw Bmci luq Kpbos orzanzvt bef ftloml Qvdffti. Sh why haweboxl dxm rqfwlhzqtmkggc Trjftewl csdor, jhaq esf Rvufnyqikegpmc szk gvbxmduynh Wbljz oedhbloind qzanvmip zmy. Zofnfskws ui Annqqujaculz erwfr Payxa pgl Pv oyjsbxxq.

          Patrick Welter

          Korrespondent für Wirtschaft und Politik in Japan mit Sitz in Tokio.

          Folgen: