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Handelsstreit mit Amerika : „Es bleibt noch viel Arbeit im Herbst“

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Verhalten zuversichtlich: EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und Amerikas Handelsbeauftragter Robert Lighthizer. Bild: Reuters

Im Sommer handelten Jean-Claude Juncker und Donald Trump einen Deal im Handelsstreit aus. Nun haben sich beide Seiten zum ersten mal wieder auf hoher Ebene getroffen.

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          EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat nach einem Treffen mit dem amerikanischen Handelsbeauftragten Robert Lighthizer ein positives Fazit gezogen. Die Unterredung in Brüssel sei vorwärtsgewandt gewesen, sagte sie. Dies sei die erste Möglichkeit gewesen, die im Juli von EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker und Präsident Donald Trump vereinbarten Punkte und deren Umsetzung zur Lösung des Handelsstreits zu diskutieren. „Es bleibt noch viel Arbeit im Herbst“, fügte sie nach dem Gespräch mit Lighthizer hinzu. Die beiden wollen sich Ende des Monats abermals treffen.

          Lighthizers Büro nannte das Gespräch konstruktiv. Im Oktober sollen Experten beider Seiten ausloten, in welchen Bereichen Zollhürden und andere Handelsbarrieren abgebaut werden können. Juncker war im Sommer nach Washington gereist, um nach höheren amerikanischen Zöllen auf Stahl und Aluminium ähnliche Strafabgaben auf Autos aus der EU abzuwenden.

          Beide Seiten einigten sich, vorerst auf solche Zölle zu verzichten. Zudem sollen Handelsbarrieren für Industriegütern und Flüssiggas abgebaut werden. Zudem will die EU mehr Sojabohnen aus den Vereinigten Staaten kaufen. Die Details sind allerdings noch offen.

          Im Handelsstreit zwischen China und den Vereinigten Staaten zeichnet sich unterdessen keine Entspannung ab. Die Führung in Peking drohte mit Vergeltungsmaßnahmen für jeden weiteren Zollschritt Wahsingtons. Damit wolle die Volksrepublik ihre legitimen Interessen verteidigen, sagte ein Sprecher des Außenministeriums.

          Trump wiederum hatte jüngst Entschlossenheit signalisiert, praktisch sämtliche Einfuhren aus China mit Zöllen belegen zu lassen. Trump ist vor allem der chinesische Überschuss im Handel mit den Vereinigten Staaten ein Dorn im Auge. Er wirft der Führung in Peking unfaire Handelspraktiken vor. Die beiden größten Wirtschaftsmächte der Welt haben sich seit Juli gegenseitig mit Zöllen überzogen. Betroffen sind Waren im Wert von jeweils 50 Milliarden Dollar.

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