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Handelsstreit : „Dass China das nicht aushalten kann, ist eine Fantasie“

  • Aktualisiert am

Chinas Präsident Xi Jinping Bild: AP

Die Volksrepublik zeigt sich unbeeindruckt von den jüngsten Zollandrohungen aus den Vereinigten Staaten. Möglicherweise könnten sich Trump und Xi Ende Juni treffen.

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          China zeigt sich angesichts der jüngsten Eskalation im Handelsstreit unbeeindruckt. Die Volksrepublik habe keinen Grund, einen Handelskrieg zu befürchten, hieß es am Montag in einem Kommentar der Tageszeitung „Global Times“, die unter der Schirmherrschaft des Parteiiorgans der regierenden Kommunistischen Partei in China erscheint. „Die Vorstellung, dass China das nicht aushalten kann, ist eine Fantasie und Fehleinschätzung.“

          Auch die Vereinigten Staaten geben sich siegessicher. Für Amerika laufe im Handelsstreit mit China alles nach Plan, twitterte Präsident Donald Trump. „Wir sind genau dort, wo wir mit China sein wollen.“

          Am Rande des G20-Gipfels in Japan im kommenden Monat könnten Trump und sein chinesischer Kollege Xi Jinping direkte Gespräche über den Handelsstreit der beiden Länder führen. Die Chancen, dass sich die beiden Staatschefs in Osaka am 28. und 29. Juni persönlich unterhalten, seien „wahrscheinlich ziemlich groß“, sagte Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow am Sonntag im Sender Fox News.

          Einen Zeitplan für mögliche weitere Verhandlungsrunden zwischen Vertretern Washingtons und Pekings gebe es nicht, sagte Kudlow. Es bestünden keine „konkreten oder definitiven“ Pläne. China hatte Finanzminister Steven Mnuchin und den Handelsbeauftragten Robert Lighthizer nach Peking eingeladen.

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