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Protektionismus der 1930er : „Ein bösartiges Produkt von Dummheit und Gier“

  • -Aktualisiert am

Probate Waffe im Handelsstreit: Der Protektionismus der dreißiger Jahre ist vom Abwertungswettlauf nicht zu trennen. Bild: mauritius images

Trumps Handelspolitik weckt Erinnerungen an die Weltwirtschaftskrise und den Protektionismus der dreißiger Jahre. Damals löste Herbert Hoover mit einem höchst umstrittenen Zollgesetz fatale Gegenreaktionen aus. Heute jedoch ist unser Wohlstand nicht von Amerika bedroht. Ein Gastbeitrag.

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          Handelskriege sind zurück auf der Bühne der Politik. Seitdem Donald Trump Strafzölle auf chinesische Eisen- und Stahlimporte verhängte und China das mit Strafzöllen auf amerikanische Landwirtschaftsimporte, insbesondere Sojabohnen, beantwortete, lässt uns das Thema keine Ruhe mehr. Drohungen und Ankündigungen von weiteren Zöllen sind an der Tagesordnung.

          Auch wenn Ökonomen nicht müde werden zu betonen, dass selbst eine Ausweitung des Handelsstreits das Wachstum des Welthandels nur geringfügig abschwächen würde und der Wohlstand in zwei bis drei Jahren hierdurch um nicht einmal ein Prozent unter dem ansonsten möglichen Niveau liegen dürfte, ist die Angst vor einer Eskalation des Handelskrieges groß.

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