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Subvention im Handelsstreit : Die nächsten Milliarden-Hilfen für Amerikas Bauern

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Die Vereinigung der amerikanischen Farmer erklärte am Donnerstag, sie begrüße die staatlichen Hilfen. Bild: AP

Die amerikanischen Bauern leiden unter dem Handelskonflikt. Daher will Trump ihnen weitere Hilfen zukommen lassen und der Präsident weiß auch schon, woher das Geld kommen soll.

          Die unter dem Handelsstreit mit China leidenden amerikanischen Bauern bekommen ein weiteres Hilfspaket in Höhe von 16 Milliarden Dollar (14,3 Milliarden Euro). Das kündigte Präsident Donald Trump am Donnerstag an. Er sagte, China zahle die Strafzölle in Höhe von 25 Prozent, die auf Importwaren im Wert von mittlerweile 200 Milliarden Dollar gelten - „etwas von diesem Geld geht an die Bauern, um ihnen in einer Zeit zu helfen, in der sie unter unfairem Handel leiden“.

          Landwirtschaftsminister Sonny Perdue ergänzte, ein Großteil des Geldes, 14,5 Milliarden Dollar, werde per Direktzahlungen an Farmer fließen. Ein kleiner Teil der Mittel werde dafür verwendet, Nahrungsmittel für soziale Programme wie Tafeln oder Schulessen zu kaufen. Perdue räumte ein, dass die Landwirte lieber „Handel statt Hilfe“ hätten. „Aber ohne Handel brauchen sie etwas Unterstützung.“

          „Verhandlungslösung einzige langfristige Lösung“

          Der Zollstreit zwischen Washington und Peking belastet die amerikanischen Agrarexporte nach China enorm. Seit über einem Jahr erheben die Länder gegenseitig Strafzölle auf Importe, dabei sind auch etliche Agrarprodukte wie Soja, Milch und Früchte betroffen. Die Ausfuhren von Soja nach China etwa sind 2018 nach US-Regierungsangaben um 75 Prozent im Vorjahresvergleich gefallen.

          Trump hatte bereits im Juli 2018 Subventionen in Höhe von zwölf Milliarden Dollar für die Landwirte angekündigt, um deren Schaden durch den Handelskonflikt abzufedern. Die ersten Zahlungen aus dem neuen Hilfspaket sollen laut Perdues Ministerium im Juli oder August erfolgen.

          Die Vereinigung der amerikanischen Farmer erklärte am Donnerstag, sie begrüße die staatlichen Hilfen. „Die langfristig einzige Lösung für den Agrarsektor ist aber eine Verhandlungslösung mit China, Japan und der Europäischen Union“, erklärte der Vorsitzende Zippy Duvall.

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