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Handelskonflikt : Deutsche Unternehmen zwischen den Fronten

Ein Mitarbeiter der Dürr AG montiert einen Lackierroboter. Bild: dpa

China oder Amerika? In Chefetagen wächst die Sorge, zwischen den beiden wirtschaftlichen Supermächten zerrieben zu werden. Das sind die ersten Ergebnisse des neuen Elite-Panels.

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          Unter deutschen Führungsspitzen ist die Zuversicht für die Konjunktur rasant geschwunden. Dennoch sieht die Mehrheit bisher keine Notwendigkeit für stützende staatliche Maßnahmen. Enorme Unruhe löst vor allem der Handelskonflikt zwischen China und den Vereinigten Staaten aus. Die Befürchtung wächst, dass europäische Unternehmen unter dem Druck aus Washington und Peking zukünftig gezwungen sein könnten, sich für eins der beiden Länder zu entscheiden.

          Heike Göbel

          Verantwortliche Redakteurin für Wirtschaftspolitik, zuständig für „Die Ordnung der Wirtschaft“.

          Dass es so weit kommt, halten jedenfalls fast 80 Prozent der rund 500 Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung für möglich, die das Meinungsforschungsinstitut Allensbach im Auftrag der F.A.Z. und der Zeitschrift Capital für das neue Elite-Panel befragt hat. Das Panel gilt als die am ranghöchsten besetzte repräsentative Umfrage in Europa.

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