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Handelsstreit : Amerika ist traditionell protektionistisch

Schwieriges Terrain: Grenzübergang zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten. Bild: Reuters

Amerika legt sich nach China mit Mexiko an. China hat am Samstag seine Vergeltungszölle erhöht. Ökonom Douglas Irwin erklärt, was die historischen Ursachen des Handelskonflikts sind – und was Trump will.

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          Herr Irwin, im Jahr 1930 verabschiedete der amerikanische Kongress mit dem Smoot-Hawley-Act ein berüchtigtes Zollgesetz, das im dringenden Verdacht steht, die damalige Weltwirtschaftskrise verschärft zu haben. Wie kam es dazu?

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Wir müssen dafür in die späten zwanziger Jahre zurückgehen. Die amerikanische Wirtschaft boomte in jener Zeitspanne, den Industriebetrieben ging es gut, die Börsenkurse stiegen. Die Bauern dagegen litten, die Preise waren niedrig, und viele Landwirte waren verschuldet. So kam die Forderung auf, die Regierung müsse den Bauern helfen. Die republikanische Mehrheit im Kongress verabschiedete Gesetze, die den Landwirten Subventionen zusicherte. Doch der republikanische Präsident Calvin Coolidge blockierte sie mit seinem Veto.

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