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Amerika gegen China : Schweinedeal

Donald Trump und der chinesische Chef-Unterhändler Liu He im Weißen Haus. Bild: EPA

Im Bemühen, die Welt für dumm zu verkaufen, verkündete Präsident Trump einen historischen Deal im Handelsstreit mit China. Mehr nicht.

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          Im Bemühen, die Welt für dumm zu verkaufen, verkündete Präsident Trump einen historischen Deal im Handelsstreit mit China. Die einzige konkrete Angabe betraf amerikanische Agrarexporte, die zwischen 40 und 50 Milliarden Dollar erreichen sollen.

          Die Zahl ist unglaubwürdig. Amerikas Farmer haben in den besten Zeiten nur halb so viel ausgeführt, überwiegend Sojabohnen für Schweinefutter. Die braucht China weniger, weil es nach der Schweinepest nur noch halb so viele Schweine hat.

          Eine Abnahmegarantie, wie Trump suggeriert, hat Peking nicht bestätigt. So bleibt nur, dass Amerikas Bauern von Handelsbarrieren befreit werden, die China nur wegen Trumps Politik errichtet hatte.

          Die wirtschaftlich bedeutungslose Gruppe der Farmer hat während des Handelskrieges mehr Subventionen zum Ausgleich der Exportverluste bekommen als Amerikas Autokonzerne nach der Finanzkrise. Der Rest bekommt nichts: Die schon verhängten Zölle, die Fernwirkungen für Konsumenten und Firmen in der ganzen Welt haben, bleiben in Kraft. Historisch an Trumps Wirken ist, dass er Protektionismus global hoffähig gemacht hat und künftige Generationen so um die Früchte des Freihandels bringt.

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

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