https://www.faz.net/-gqe-9nh2q

Aktueller Bericht : Amerikas Finanzministerium: China manipuliert seine Währung nicht

  • Aktualisiert am

Donald Trump wirft China Währungsmanipulation vor. Bild: dpa

Donald Trump wirft China vor, seine Währung zu manipulieren. Das amerikanische Finanzministerium kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis. Deutschland steht ebenfalls unter Beobachtung.

          1 Min.

          Entgegen früherer Vorwürfe von Präsident Donald Trump sieht das amerikanische Finanzministerium keine Beweise dafür, dass China seine Währung manipuliert. Zu diesem Schluss kommt das Ministerium in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht. Das Finanzministerium forderte China jedoch auf, die „notwendigen Schritte zu unternehmen, um eine anhaltende Abschwächung“ seiner Währung zu vermeiden.

          Auch die anderen großen Handelspartner der Vereinigten Staaten haben demnach ihre Währung nicht manipuliert. Allerdings müssten neun Länder „genau beobachtet werden“, heißt es in dem Bericht. Dies sind neben China Deutschland, Irland, Italien, Japan, Südkorea, Malaysia, Singapur und Vietnam. Indien und die Schweiz wurden von der Liste der beobachteten Länder gestrichen.

          Vergangene Woche hatten die Vereinigten Staaten China mit Strafen wegen Abwertung der Währung gedroht. Handelsminister Wilbur Ross schlug ein neues Gesetz vor, das Strafzölle auf Importe aus Ländern vorsieht, die „ihre Währung zum Dollar abwerten“ und damit „ihre Exporte subventionieren“.

          Ross nannte kein Land – Präsident Donald Trump hat China aber bereits mehrfach vorgeworfen, die eigene Währung schwach zu halten, um so Exporte anzukurbeln.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Die Geduld der Amerikaner werde getestet, sagte Präsident Donald Trump.

          Corona-Krise : Trump schwört Amerika auf Tragödie ein

          Wie bereits in China baut nun das Militär in den Vereinigten Staaten temporäre Coronavirus-Spitäler auf. Die Regierungsprognosen für die Anzahl an Virustoten ist niederschmetternd.
          Auf sich allein gestellt: Migranten im spanischen Lepe

          Asylbewerber ohne Hilfe : Nach Spanien kommen kaum noch Migranten

          Vor der Corona-Krise landeten zeitweilig nirgendwo in Europa so viel Migranten wie in Spanien. Jetzt kommen nur sehr wenige. Die 120.000 Asylbewerber, die sich bereits im Land befinden, sind nun auf sich allein gestellt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.