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Amerikas Finanzminister : Mnuchin glaubt an Annäherung im Handelsstreit

  • Aktualisiert am

Amerikas Finanzminister Steven Mnuchin (hier auf einem Archivbild von Mitte Juni im Weißen Haus in Washington). Bild: AFP

Eine Lösung im Handelsstreit zwischen Amerika und China scheint weit entfernt. Doch Amerikas Finanzminister sieht das anders. Mnuchin erklärt, welche Rolle dabei die Verhaftung der Huawei-Finanzchefin spielt.

          Amerikas Finanzminister Steven Mnuchin rechnet im Januar mit weiteren Verhandlungen im Handelsstreit mit China und offenbar auch einer Annäherung. Beide Seiten seien bemüht, zu Jahresbeginn 2019 eine „Einigung zu dokumentieren“, sagte Mnuchin am Dienstag in einem Interview der Agentur Bloomberg. Dafür werde es auch weitere Treffen geben. Zuletzt habe es bereits mehrere Telefonkontakte gegeben.

          Amerikas Präsident Donald Trump und sein chinesischer Amtskollege Xi Jinping hatten sich zuletzt am Rande des G20-Treffens in Argentinien auf eine Art Waffenstillstand verständigt. Auf weitere Sonderzölle wird zunächst verzichtet. Trump stört sich am riesigen Defizit seines Landes im Handel mit China und hat deswegen den Zollstreit vom Zaun gebrochen.

          Zuletzt hatte die Festnahme der Finanzchefin des chinesischen Netzwerkausrüsters Huawei in Kanada wieder Sorgen vor einer Verschärfung des Handelsstreits geschürt. Mnuchin sagte, dies seien aber zwei getrennte Vorgänge.

          Der frühere Investmentbanker erklärte zudem, im Amt bleiben zu wollen. Sollte Trump 2020 wiedergewählt werden, stünde er auch für eine weitere Amtszeit als Finanzminister bereit. Zuletzt gab es Spekulationen, die vielen Personalwechsel in der Trump-Regierung könnten auch Mnuchin das Amt kosten.

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