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Neue Flüssigerdgas-Lieferungen : Gaspreis fällt auf niedrigsten Stand seit Ende Juli

  • Aktualisiert am

Wilhelmshaven: An dem zukünftigen Importterminal für Flüssigerdgas (LNG) finden Bauarbeiten statt. Bild: dpa

Gut aufgefüllte Reserven und neue Lieferabkommen: Erdgas hat sich an den Börsen deutlich verbilligt. Dennoch bleiben die Preise auf einem hohen Niveau.

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          Europäisches Erdgas hat sich am Montag deutlich verbilligt. Am Vormittag sank der Preis des Terminkontrakts TTF für niederländisches Erdgas um gut 5 Prozent bis auf 172 Euro je Megawattstunde. Am Freitag hatte er bei rund 188 Dollar gelegen. Der TTF-Kontrakt gilt als Richtschnur für das europäische Preisniveau.

          Ende August war der Preis über 300 Euro gestiegen. Allerdings befinden sich die Preise trotz des aktuellen Rückgangs auf einem historisch hohen Niveau.

          Befürchtungen werden kleiner

          Den Staaten in Europa ist es zuletzt gelungen, ihre Reserven zügig aufzufüllen. Der Füllstand der Speicher in Deutschland lag zuletzt bei über 90 Prozent. Die großen Lieferungen von Flüssigerdgas sorgen für Entspannung.

          Damit sind Befürchtungen über Versorgungsengpässe im Winter etwas kleiner geworden. Sie waren aufgekommen, weil Russland praktisch kein Gas mehr nach Deutschland pumpt.

          Bundeskanzler Olaf Scholz reiste zudem am Wochenende in die Golfregion, um die Zusammenarbeit bei der Energieversorgung auszubauen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten schloss der Energiekonzern RWE am Sonntag einen Vertrag über eine erste Lieferung von Flüssiggas ab. Zudem wurde eine Vereinbarung über mehrjährige Lieferungen ab 2023 unterzeichnet.

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