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Euro-Kommentar : Macron schwächt den Euro

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Brüssel Bild: EPA

Es sah mal ganz gut aus für den Euro. Dann kamen Frankreich und die Gelbwesten.

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          Fast hätte man glauben können, mit dem Euro gehe es doch bergauf. Grundsätzliche Reformen fehlten zwar, auf eine große Schuldenkrise war die Gemeinschaftswährung immer noch nicht vorbereitet. Aber es gab Ansätze, hohe Schulden von vornherein zu vermeiden. Selbst der notorische Defizitstaat Frankreich hatte im vergangenen Jahr zum ersten Mal seit 2007 die Drei-Prozent-Regel eingehalten.

          Dann schweißte auch noch die neue italienische Regierung die übrigen Eurostaaten zusammen. Wochenlang verteidigten die Italiener ihren Plan, zusätzliche Schulden für soziale Wohltaten aufzunehmen. Die anderen blieben hart, die Zinsen für die Kredite des italienischen Staates stiegen, zumindest ein bisschen. Allmählich dachte die italienische Regierung darüber nach, ob sie wirklich so viele neue Schulden machen müsse: Vielleicht seien auch Schulden in Höhe von 2 Prozent des Sozialprodukts genug, wo zuerst 2,4 Prozent vorgesehen waren.

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