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„Deepwater Horizon“ : Halliburton zahlt für Ölkatastrophe

  • Aktualisiert am

Nach einem Brand ist die Ölplattform „Deepwater Horizon“ gesunken Bild: dpa

Vier Jahre nach der schlimmsten Ölkatastrophe vor der amerikanischen Küste muss nun auch der Bohrfeld-Ausrüster Halliburton zahlen - insgesamt 1,1 Milliarden Dollar. Der Ölkonzern BP hat bislang 28 Milliarden überwiesen.

          Der amerikanische Bohrfeld-Ausrüster Halliburton zahlt 1,1 Milliarden Dollar für seine Rolle bei der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko 2010. Damit würden die meisten Forderungen an das Unternehmen abgedeckt, teilte Halliburton mit. Das Geld werde in drei Tranchen, verteilt über zwei Jahre, in eine Treuhandgesellschaft eingezahlt, bis über alle Widersprüche entschieden sei. Die Einigung muss noch von einem Bezirksgericht in Louisiana bestätigt werden.

          Halliburton war am Aufbau der Bohrinsel „Deepwater Horizon“ beteiligt, die nach einem Brand gesunken war. Bei dem Unglück vor vier Jahren waren im Golf von Mexiko knapp fünf Millionen Barrel Öl ausgelaufen. Es war die schlimmste Ölpest in Gewässern vor der amerikanischen Küste. Elf Arbeiter kamen ums Leben. Der britische Ölkonzern BP zahlte bislang rund 28 Milliarden Dollar, sein Partner Transocean erklärte sich zur Zahlung von 1,4 Milliarden Dollar bereit.

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