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Online-Übersetzungsdienst : DeepL wird zum „Einhorn“

Mit DeepL hat Köln sein erstes „Einhorn“ - ein junges Unternehmen mit einer Marktbewertung von einer Milliarde Dollar. Bild: dpa

Die meisten kennen und nutzen DeepL, den einfach zu bedienenden Übersetzungsdienst im Internet. Dank neuer Investorengelder wird das Start-up aus Köln nun mit einer Milliarde Dollar bewertet.

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          Der Online-Übersetzungsdienst DeepL ist eine Milliarde Dollar wert. Die Bewertung des Unternehmens aus Köln hat diese Schwelle überschritten, weil sich weitere Investoren an ihm beteiligen. DeepL gilt damit als erstes „Einhorn“ aus der Domstadt. Darüber berichtete zunächst der „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Donnerstag.

          Marcus Jung
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Demnach steigen mehrere Investoren ein. Aus den Vereinigten Staaten sind dies IVP und Bessemer, aus Europa kommt Atomico als Geldgeber hinzu. In welcher Form sie Anteile an DeepL übernehmen, wurde am Donnerstag laut „Stadt-Anzeiger“ nicht bekannt. An dem von Jaroslaw Kutylowski geführten DeepL ist seit 2018 auch die amerikanische Venture-Capital-Firma Benchmark mit 13,5 Prozent beteiligt. Das Schweizer Investorennetzwerk BtoV gehört schon seit den Anfangsjahren zu den Geldgebern.

          Die Grundidee zu DeepL entstand, als Firmengründer Kutylowski im Jahr 2016 an einer ersten Version eines Online-Übersetzers arbeitete, der auf neuronalen Netzen basiert. Die Markteinführung des kostenlosen Online-Übersetzers folgte im August 2017. Nutzer eines kostenpflichtigen Abos können seit Frühjahr 2018 die gesamte Bandbreite der KI-Übersetzungstechnik von DeepL nutzen.

          Mittlerweile kann der Dienst für 29 Sprachen genutzt werden, Mitte September kam Ukrainisch hinzu. Das Unternehmen mit Sitz im Kölner Stadtteil Ehrenfeld beschäftigt rund 400 Mitarbeiter.

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