Debatte um Tamponsteuer :
Die Periode ist (k)ein Luxus

Von
Natalia Warkentin
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In Drogerien und Supermärkten kann man zwischen Tampons, Binden und Menstruationstassen wählen. Alle drei Produkte werden mit 19 Prozent besteuert.

Seit Monaten kritisieren Aktivistinnen die Besteuerung von Menstruationsprodukten. Eine entsprechende Petition ebnet in dieser Woche den Weg in den Bundestag. Ein Unternehmen aus Stuttgart macht vor, dass es auch anders geht.

Tampons, Binden und andere Hygieneprodukte werden in Deutschland mit 19 Prozent besteuert. Während die Steuer auf Menstruationsprodukte in Ländern wie Australien, Irland, Kanada und Kenia schon ganz abgeschafft wurde, kämpfen Aktivistinnen hierzulande zumindest für eine Senkung der Steuer auf 7 Prozent. Zum Vergleich: Trüffel, Kaviar oder Schnittblumen fallen unter den ermäßigten Steuersatz. Seit dieser Woche steht fest, dass sich nun auch der Bundestag mit dieser Forderung auseinandersetzen muss. Eine Petition des Kondom-Herstellers „Einhorn“ in Kooperation mit dem „Neon“-Magazin sammelte unter Mitarbeit zahlreicher Prominenter und Influencer die benötigten 50.000 Unterschriften.

FAZ

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