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Datenschutzgrundverordnung : Mail-Adressen speichern wird teuer

Beim Speichern von Daten müssen Unternehmen künftig noch vorsichtiger sein. Bild: Picture-Alliance

Satte Strafen, viel Bürokratie und hohe Rechtsunsicherheit: Vielen Unternehmen dämmert gerade, was ihnen der neue Datenschutz bringt. Und den Abmahnvereinen winken neue Einnahmen.

          3 Min.

          Die Leute strömen in Scharen in die IHK Böblingen. Das ist jedes Mal so, wenn es um das Thema geht, verrät der Herr, der den Weg in den Schulungsraum weist: „Bitte sehr, hier geht’s zur Datenschutzgrundverordnung.“ Wer dabei an Bürokratie denkt, an missverständliche Regeln und abgrundtiefe Fallen, liegt ziemlich genau richtig. Aber es gibt keine Möglichkeit, dem zu entfliehen. Denn am 25. Mai 2018 tritt diese Verordnung, kurz DSGVO in Kraft, und von dem Augenblick an muss jede Firma, und sei sie noch so klein, beweisen können, dass sie mit personenbezogenen Daten sorgsam umgeht, dass sie keine E-Mail-Adressen und kein Autokennzeichen speichert, ohne dass die zugehörige Person das ausdrücklich erlaubt hat.

          Susanne Preuß

          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          Selbst eine IP-Adresse, obwohl diese ja eigentlich zu einem Computer führt, könnte zu den personenbezogenen Daten gerechnet werden, warnt Christian Köhn, Bereichsleiter Recht und Steuern der IHK Region Stuttgart: „Die Definition ist sehr weit. Es ist schwer, nicht unter die DSGVO zu fallen.“

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