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Hilfe gegen das Virus : Zu allem entschlossen

  • -Aktualisiert am

Krisenmanager: Finanzminister Olaf Scholz und Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Bild: EPA

Die Bundesregierung kündigt unbegrenzte Finanzhilfe im Kampf gegen die Corona-Krise an. Sie könnte den richtigen Zeitpunkt genau getroffen haben.

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          Angesichts dynamisch steigender Infektionszahlen und der Wucht, mit der das Virus die Börsen infiziert hat, kommt die Bundesregierung zu einer nachvollziehbare Neueinschätzung der Lage. Anders als noch am Montag – vor Grenzschließungen, Finanzmarktbeben und im Licht der in dieser Krise zu wenig fruchtbaren geldpolitischen Interventionen – stellt sie der deutschen Wirtschaft unlimitierte Finanzhilfe in Aussicht. „Wir legen gleich alle Waffen auf den Tisch“, verkündeten Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier.

          Die Stichworte „Bazooka“ und Schutzschild fehlten ebenfalls nicht. Die Wortwahl erinnert gezielt an Mario Draghis „Whatever it Takes“ (Alles, was nötig ist), das Versprechen, mit dem der frühere EZB-Präsident vor acht Jahren den Euro retten half. Auch der Verzicht auf die Festlegung von Höchstbeträgen für die deutschen Hilfen erinnert an die Euro-Zeiten. Die Märkte sollen keine Zweifel mehr haben, dass die Finanzpolitik zu allem entschlossen ist.

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