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Transportmittel der Zukunft : Das Wettfliegen der autonomen Lufttaxis

Boeing und viele Start-ups entwickeln autonome E-Hubschrauber. Elektrisch, emissionsfrei und zum Preis einer normalen Taxifahrt sollen diese bald über Metropolen fliegen. Nun feiert auch der City-Airbus Premiere – in Ingolstadt.

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          Er fliegt noch nicht, aber bald. Am nächsten Montag hält der City-Airbus aber erst einmal als fototrächtige Kulisse für Dorothee Bär und Andreas Scheuer (beide CSU) her. Die Staatsministerin für Digitalisierung und der Bundesverkehrminister posieren auf dem Rathausplatz zu Ingolstadt vor dem enthüllten, erstmals präsentierten Zukunftsprojekt eines elektrisch betriebenen Lufttaxis aus dem Hause des europäischen Luftfahrtkonzerns. Eine Vision ist greifbarer geworden.

          Rüdiger Köhn

          Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München.

          Bis das Lufttaxi als Transportmittel in verstopften Metropolen kommerziell abhebt, vergehen jedoch noch Jahre, Airbus rechnet nach eigenen Angaben nicht vor 2025 mit einem kommerziellen Einsatz. Das viersitzige Elektro-Luftfahrzeug mit acht Rotoren soll autonom fliegen, senkrecht starten und landen. Seit 2017 arbeiten 30 Entwickler an dem Projekt, in das auch Ergebnisse aus der vor drei Jahren mit Siemens vereinbarten Forschungs- und Entwicklungsallianz für elektrisches Fliegen einfließen. Mit Ingolstadt gibt es eine spezielle Partnerschaft, um Einsätze der Lufttaxis im städtischen Raum zu testen.

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