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Das „Klo“ in Berlin : Kneipenwirt klagt wegen Einbußen durch Corona-Krise

Norbert Finke hat seine „Klo-Kneipe“ 1971 eröffnet. Bild: Matthias Lüdecke

Norbert Finke betreibt die legendäre Berliner Kneipe „Klo“. Wegen Corona musste er zwei Monate schließen. Davon hat er sich nie erholt. Jetzt soll der Staat zahlen.

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          Den Abend des 14. März wird Norbert Finke nicht so schnell vergessen. Es war einer der schlimmsten seines Lebens, im fortgeschrittenen Alter von 76 Jahren mit einer bewegten Vergangenheit in der Westberliner Partyszene will das schon was heißen.

          Corinna Budras

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Ein Anruf um 18.40 Uhr brachte ihn aus der Fassung. Seine Gaststätte „Klo“ in der Leibnizstraße 57 in Berlin-Charlottenburg dürfe er bis auf weiteres nicht mehr öffnen, verfügte die Behörde mit Hinweis auf die Corona-Pandemie. Da hatte der Wirt die Kneipe schon auf Vordermann gebracht, zwanzig Minuten bevor er das Partyvolk reinlassen wollte – wie jeden Samstagabend.

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