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Vertrag veröffentlicht : Das Aus der Maut könnte Hunderte Millionen Euro kosten

Andreas Scheuer (CSU), Bundesverkehrsminister, spricht bei einem Pressestatement zur Pkw-Maut am 18. Juni 2019. Bild: dpa

Aus den auf der Homepage des Verkehrsministeriums veröffentlichten Verträgen ergeben sich potentiell enorme Entschädigungszahlungen an die designierten Betreiberunternehmen.

          Gut einen Monat nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs und dem Aus für die deutsche Pkw-Maut hat das Bundesverkehrsministerium den Vertrag zur Erhebung der Maut auf seiner Internetseite veröffentlicht. Die Unternehmen Kapsch TrafficCom und CTS Eventim, die Ende vergangenen Jahres den Zuschlag für den Mautbetrieb über ihre Firma Autoticket GmbH bekamen, hatten der Offenlegung der Vereinbarungen kurz zuvor zugestimmt. Geschwärzt sind darin nur personenbezogene Daten. Bis dahin konnten nur Abgeordnete des Bundestages den Vertrag in der Geheimschutzstelle einsehen. Eine Veröffentlichung des Vertrages über die Kontrolle der Maut, der im Oktober geschlossen wurde, steht noch aus. Der Vertrag zur Erhebung ist im Kern 200 Seiten lang, umfasst aber einschließlich der Anlagen 2650 Seiten. Darin sind minutiös auch die Leistungspflichten des Betreibers aufgeführt.

          Kerstin Schwenn

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte den Vertrag unmittelbar nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) gekündigt, weil er nach Rücksprache mit den Juristen seines Hauses keine Chance sah, die Pkw-Maut neu zu gestalten und damit die Beanstandungen der Richter zu „heilen“. Der Bund muss nun aber mit Ausgleichsforderungen der Betreiber rechnen. Sie könnten eine dreistellige Millionenhöhe erreichen. Nach Auslegung des Vertrages ist ein Schaden von einer halben Milliarde Euro nicht ausgeschlossen. Den riskanten Abschluss der Verträge vor dem EuGH-Urteil, den vor allem die Opposition scharf kritisiert, verteidigt Scheuer mit dem Argument, nach dem Einvernehmen mit der EU-Kommission über die Details der Pkw-Maut im Jahr 2016 habe sich der Bund in der Pflicht gesehen, rasch Vorbereitungen für die Erhebung der Infrastrukturabgabe zu treffen, um sich keine Einnahmen entgehen zu lassen. Durch die positive Einschätzung des EuGH-Generalanwalts habe die Bundesregierung sich bestätigt gesehen.

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