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Automobilkonzern : Daimler will Tesla mit Batterien schlagen

In Suttgart, am Stammsitz von Daimler, will man gegen Tesla bestehen. Bild: dpa

Im Wettstreit mit der amerikanischen Konkurrenz will man sich in Stuttgart nicht verstecken. Daimler wirbt damit, eine eigene leistungsstarke Batterie produzieren zu können.

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          Die von Tesla angekündigten Fortschritte in der Batterietechnik will auch der Fahrzeugkonzern Daimler erzielen. „Wir glauben, dass wir eine hoch wettbewerbsfähige Batterie darstellen können“, sagte der Mercedes-Produktionsvorstand Markus Schäfer im Gespräch mit Journalisten und fügte hinzu: „Wir müssen uns vor dem kalifornischen Wettbewerber nicht verstecken, sowohl was die Reichweite als auch die Kosten angeht.“

          Susanne Preuß

          Wirtschaftskorrespondentin in Stuttgart.

          Um das zu erreichen habe man über Jahre ein Netzwerk von eigenen Zell-Entwicklern sowie Forschern, Start-ups sowie großen und kleinen Batterieherstellern in der ganzen Welt aufgebaut. „Die Zelle ist der differenzierende Faktor“, stellte Schäfer die Bedeutung des Themas heraus. Am Mercedes-Stammsitz in Stuttgart-Untertürkheim, wo bisher vor allem die Antriebe für Verbrennerautos hergestellt werden, könnte ein E-Campus entstehen, wo diese Technologie mit einigen hundert Mercedes-Entwicklern vorangetrieben wird. Die Verbrenner-Technologie dagegen wird in Untertürkheim allmählich auslaufen müssen: „Das Angestammte lässt sich nicht bewahren“, betonte Schäfer: „Wir müssen alle Anstrengungen unternehmen, um einen Produktionsstandort mitten in einer Großstadt aufrecht zu erhalten. Dazu brauchen wir den Betriebsrat an unserer Seite.“ 

          Auch im Werk Berlin-Marienfelde laufen Verhandlungen über Kostensenkungen. Während die Betriebsräte befürchtet, Daimler wolle insgesamt 5.000 Stellen in den beiden Werken streichen, erklärte Schäfer, es gebe viele verschiedene Stellhebel, um die Kosten auf ein wettbewerbsfähiges Niveau zu bringen. Die Nutzung von Niedriglohnstandorten in Polen und Rumänien seien Teil einer Mischkalkulation, von Verlagerung wolle er aber nicht sprechen.  Die Transformation hin zur Elektromobilität habe sich aber beschleunigt, sowohl durch neue EU-Regeln für den CO2-Ausstoß wie auch durch die Kundennachfrage.

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