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Nach Cyberattacke in den USA : Hacker fordern 70 Millionen Dollar Lösegeld

  • Aktualisiert am

Die Hackergruppe „REvil" steht im Verdacht, das Desktop-Management-Tool VSA des US-Tech-Management-Anbieters Kaseya gekapert zu haben. Bild: Imago

Mit ihrem Angriff hat die Gruppe „REvil“ Tausende Firmen lahmgelegt. Auf ihrem Blog fordern die Hacker nun Lösegeld in Millionenhöhe, um die betroffenen Abrechnungssysteme wieder freizugeben.

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          Die mutmaßlich hinter dem Hackerangriff auf eine IT-Firma in den USA stehende Gruppe fordert ein Lösegeld von 70 Millionen Dollar. Dann sollten Daten wieder freigegeben werden, postete die Gruppe namens „REvil“ am Montag auf ihrem Blog. Ein Experte der Cybersicherheitsfirma Recorded Future erklärte, der Eintrag scheine echt zu sein. Die Gruppe betreibe den Blog seit vorigem Jahr.

          Bei einem der größten erpresserischen Hackerangriffe waren seit Freitagnachmittag weltweit möglicherweise Tausende Firmen lahmgelegt worden. Die Hackergruppe „REvil" steht im Verdacht, das Desktop-Management-Tool VSA von Kaseya gekapert und ein schadhaftes Update aufgespielt zu haben, das Tausende Kunden des US-Tech-Management-Anbieters infiziert.

          Dabei wurden ganze Abrechnungssysteme durch die Verschlüsselung der Hacker blockiert. Der Angriff hat Auswirkungen bis nach Europa. Nach Angaben des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sind auch Tausende Computer in Deutschland betroffen.

          Zuletzt war es mehrmals zu Cyberangriffen auf US-Unternehmen gekommen. Im Mai waren die Colonial-Ölpipeline in den USA und die US-Tochter des weltgrößten Fleischproduzenten JBS Opfer von Cyberangriffen mit Ransomware geworden. Voriges Jahr hatten sich Hacker über Software des amerikanischen IT-Unternehmens SolarWinds Zugang zu den Systemen von Ministerien, Behörden und Unternehmen verschafft.

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