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Coronavirus : Was Reisende und Unternehmer jetzt wissen müssen

In Vietnam wird ein Flugzeug desinfiziert. Bild: dpa

Bekommt jemand, der Angst vor Reisen hat, das Geld für stornierte Buchungen zurück? Was passiert mit Flugtickets? Und wie können sich Unternehmen gegen Umsatzeinbußen und Betriebspausen schützen? Ein Überblick.

          6 Min.

          Kann die Buchung einer Urlaubsreise wegen des Coronavirus rückgängig gemacht werden?

          Timo Kotowski
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Philipp Krohn
          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

          Grundsätzlich können Kunden alle Buchungen für Reisen und Flüge stornieren. Pauschalreiseanbieter berechnen in der Regel aber pauschalierte Stornogebühren. Wer jetzt seinen schon gebuchten Sommerurlaub absagt, muss aktuell 20 bis 40 Prozent des Reisepreises zahlen. Die Sätze steigen, je näher der Reisetermin rückt, auf 80 Prozent bei TUI und 85 Prozent bei ITS von DER Touristik. Kostenfrei ist die Stornierung, wenn „unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände“ auftreten, die die Reise erheblich beeinträchtigen. Das ist der Fall, wenn der Wegfall von Flügen eine Anreise unmöglich macht oder eine direkte Einreise nicht mehr möglich ist, weil Länder Ankommende unter Quarantäne stellen wollen. Reiseveranstalter sagen Reisen von sich aus ab, wenn eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts vorliegt. Die gibt es im Zusammenhang mit dem Coronavirus nur für die chinesische Provinz Wubei. Das Auswärtige Amt erklärt aber: „Auch ohne Reisewarnung können die Voraussetzungen für eine kostenfreie Stornierung gegeben sein.“

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