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Es droht erheblicher Schaden : Die Pandemie als Weckruf

Arbeiterinnen und Arbeiter in Schutzanzügen sprühen Desinfektionsmittel als Vorsichtsmaßnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus auf einem Markt in Südkorea. Bild: dpa

Der Coronavirus könnte dem Protektionismus die Bahn ebnen. Doch nichts wäre schädlicher in einer Zeit, die ohnehin schon von populistischer Meinungsmache und globalen Spannungen geprägt ist.

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          Die wirtschaftliche Globalisierung bildet keine Voraussetzung für die Verbreitung von Krankheiten. Die Spanische Grippe, die mindestens 25 Millionen Todesopfer forderte, wütete am Ende des Ersten Weltkriegs und kurz danach. Als Folge globaler Produktions- und Lieferketten vermag eine Pandemie wie der Coronavirus heute jedoch nicht nur menschliches Leid zu erzeugen, sondern auch erheblichen wirtschaftlichen Schaden anrichten.

          An den Finanzmärkten erwerben vorsichtige Anleger daher derzeit gerne Gold und Anleihen als solvent geltender Länder. Im Gegenzug lassen Sorgen vor einer deutlichen Verlangsamung des Wirtschaftswachstums in der Welt die Aktienkurse fallen. Bilder von Sperrgebieten nicht nur in China, sondern jetzt auch in Europa verstärken die Nervosität.

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