https://www.faz.net/-gqe-9xldg

Finanzspritze : Amerikaner sollen 1000 Dollar Hilfe bekommen

  • Aktualisiert am

Steven Mnuchin (Mitte) mit Donald Trump bei eine Pressekonferenz am Dienstag in Washington Bild: AP

In den Vereinigten Staaten bereitet die Regierung Hilfskredite für Amerikaner vor. Der Finanzminister muss die Details mit dem Kongress noch abklären.

          1 Min.

          Die amerikanische Regierung will aufgrund der Corona-Krise der amerikanischen Bevölkerung finanzielle Hilfen zukommen lassen. „Der Präsident hat mir angeordnet, dass wir das zu tun haben“, sagte Finanzminister Steven Mnuchin am Dienstag in Washington. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet, sollen den Amerikanern in den nächsten zwei Wochen Schecks in Höhe von 1000 Tausend zugeschickt werden. Mnuchin sagte, dass die Regierung derzeit mit dem Kongress darüber spreche.

          Laut Mnuchin sei es das Ziel, den Amerikanern finanzielle Hilfen zukommen zu lassen – und nicht erst verzögert, zum Beispiel durch Erleichterungen bei der Lohnsteuer. Sie bräuchten sofort Geld. An wen genau welche Hilfen fließen sollten, ließ der Finanzminister offen.

          Zusätzlich zu den Hilfen will Trump ein Paket verabschieden, das 850 Milliarden Dollar beträgt und die amerikanische Wirtschaft stützen soll. Das berichtet die „New York Times“. Trump sagte, man arbeite an einem „großen“ und „kühnen“ Paket. Der Präsident hatte bereits mehrmals umfangreiche Hilfen in Aussicht gestellt, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise abzufedern.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Eine Razzia in einer Shisha-Bar in Bochum

          Aussteigerprogramm : Raus aus dem Clan

          Nordrhein-Westfalen will den Ausstieg aus kriminellen Großfamilien erleichtern. Das Programm läuft gut an, doch die Erfahrungen lehren auch: Wer den Ausstieg wagt, wird meist brutal zurück gezwungen.
          Ein provisorisches Krankenhaus für die Corona-Infizierten in der Stadt Lleida.

          Corona- und Wirtschaftskrise : Spaniens Kampf ums Überleben

          Das südeuropäische Land muss wegen des heftigsten Corona-Ausbruchs seit der Öffnung neue Ausgangssperren verhängen. Und auch wirtschaftlich sieht es düster aus: Ministerpräsident Sánchez kämpft um die Kredite und Zuschüsse der EU.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.