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Corona-Wirtschaftskrise : Der starke Dollar ist auch für Amerika ein Problem

In der Krise zeigt sich, dass der Dollar die wichtigste Währung der Welt ist. Bild: Reuters

Infolge der Pandemie hat die amerikanische Währung gegenüber vielen Devisen an Wert gewonnen. Besonders belastet ist Asien.

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          Der Dollar-Kurs hat in den vergangenen Wochen deutlich aufgewertet. Diese Entwicklung hat sich am Montag etwas gedreht, nachdem die amerikanische Notenbank Federal Reserve nahezu unbegrenzte Anleihekäufe zur Stützung der Konjunktur angekündigt hatte.

          Markus Frühauf

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Christoph Hein

          Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur.

          Der zuletzt stark unter Druck geratene Euro erholte sich zur amerikanischen Währung auf 1,08 Dollar. In den beiden vergangenen Wochen war die Gemeinschaftswährung von 1,15 auf unter 1,07 Dollar gefallen. Mit zwischenzeitlich 1,0653 Dollar hatte der Euro am Freitag sein Dreijahrestief erreicht.

          Vor mehr als 50 Jahren hatte der damalige amerikanische Finanzminister John Connally den Rest der Welt vor einer Dollar-Abwertung noch wie folgt gewarnt: „Der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem.“ Die jüngste scharfe Aufwertung hat gezeigt, dass ein zu starker Dollar für Amerikas Wirtschaft zu einem Problem wird, insbesondere dann, wenn wie jetzt in der Corona-Krise eine Rezession unbekannten Ausmaßes droht.

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