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Corona-Krise : Von der Leyen kündigt europäischen Plan für Kurzarbeitergeld an

  • Aktualisiert am

Die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen Bild: dpa

„Sure“ heißt die Initiative, die besonders betroffenen EU-Staaten in der Krise helfen soll. Abgesichert werden soll das Instrument durch Garantien aller Mitgliedstaaten.

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          EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat einen europäischen Plan für Kurzarbeitergeld in der Corona-Krise angekündigt. Die Initiative namens „Sure“ solle Italien, Spanien und allen anderen von der Corona-Krise besonders betroffenen EU-Staaten zugute kommen, sagte von der Leyen am Mittwoch in einer Videobotschaft auf Twitter. Die Kommission werde diese Woche ein neues Instrument vorlegen, das mit einer Garantie aller Mitgliedsstaaten abgesichert sein solle.

          In der Krise brauchten Unternehmen Unterstützung, die vorübergehend keine Aufträge hätten, aber dennoch ihre Fachkräfte halten wollten. „Dazu passt perfekt das Konzept der Kurzarbeit“, sagte von der Leyen. Das sei die Lehre aus der Wirtschafts- und Finanzkrise 2008. Damals hatte unter anderem Deutschland die Unterstützung bei Kurzarbeit genutzt, damit Beschäftigten nicht gekündigt wurde. Von der Leyen war in der Krise zunächst Bundesfamilien- und dann Sozialministerin.

          „Sure“ könne eine echte Hilfe sein, „Dank der Solidarität der europäischen Mitgliedsstaaten“, sagte von der Leyen. Damit könnten die Auswirkungen der Rezession klein gehalten werden. Den Menschen bleibe „das Loch im Geldbeutel“ erspart, und sie könnten nach der Krise unmittelbar wieder mit anpacken.

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