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Überbrückungshilfen : Der große „Wumms“ bleibt aus

  • -Aktualisiert am

Soloselbständige und Künstler protestieren vor dem Bundeswirtschaftsministerium Bild: dpa

Die Regierung hat zur Überwindung der Krise Überbrückungsgeld versprochen. Doch das wird sie nicht los. Was läuft da schief?

          2 Min.

          Anfang dieser Woche gab das Bundeswirtschaftsministerium bekannt, dass seit Juli erst ein Prozent der eingeplanten Mittel der Corona-Überbrückungshilfen in Höhe von 24,6 Milliarden Euro ausgezahlt wurde. Der große „Wumms“ ist das nicht, eher kleine Tröpfchen, die in die Wirtschaft zurückfließen. Mit den Überbrückungshilfen unterstützt der Bund vor allem kleine und mittelständische Unternehmen und Selbständige, die infolge der Corona-Krise erhebliche Umsatzeinbußen haben. Die Zahlungen sind je nach Umsatzausfall in den Monaten April bis Mai im Vergleich zum Vorjahr gestaffelt. Erstattet werden fixe Betriebskosten, wie Gewerbemieten, Leasingraten und Kredite bis zu 150 000 Euro für drei Monate. Dabei geht es also um Kosten und nicht um den Verdienstausfall, wie es viele erhofft hatten.

          Die Enttäuschung war bei vielen groß, umso mehr stellt sich die Frage: Wieso werden diese wichtigen Gelder nicht viel umfassender abgerufen, damit sie unsere Wirtschaft vor der befürchteten Rezession schützen?

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