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Profiteure der Bewegung : Das Geschäft mit den Querdenkern

Der vegane Koch Attila Hildmann bei einer Demonstration in Berlin Bild: Lutz Jaekel/laif

Sie organisieren Busreisen und verkaufen ihre Produkte, denn mit Wut lässt sich gutes Geld verdienen. Wer sind die Profiteure der Querdenker-Bewegung?

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          Wer versucht, Michael Ballweg per E-Mail zu kontaktieren, bekommt eine automatische Antwort: Wegen der hohen Anzahl von Hilfsangeboten kann nicht jede Anfrage manuell bearbeitet werden. Was aber sofort geht, ist, Geld zu überweisen, fettgedruckter Verwendungszweck: Schenkung. Die private Kontonummer von Ballweg wird genannt. Er hat im Frühjahr die Initiative „Querdenken 711“ in Stuttgart ins Leben gerufen, die Bewegung, die derzeit landauf, landab die Menschen gegen die Corona-Maßnahmen der Politik auf die Straße bringt.

          Daniel Mohr

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Was aber macht er mit dem Geld? Welche Summen hat der oberste Querdenker schon auf seinem Privatkonto? Man muss erst eine „Erklärung zu journalistischer Arbeit“ unterschreiben, dann antwortet Ballweg mit einem Dokument von 13 Seiten, acht davon füllt er mit Vorhaltungen gegenüber einem anderen Journalisten, der in früheren Berichten unter anderem von „Ballweg-Fans“ geschrieben hat, was Ballweg als „ehrverletzend/herabsetzend“ empfindet.

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