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Frank-Holger Appel (hap.)

Autobranche in der Krise : Nicht mit dem Geld des Steuerzahlers!

  • -Aktualisiert am

Volkswagen fährt auch am Stammsitz die Produktion langsam wieder hoch. Bild: dpa

Die deutsche Autoindustrie fordert mehr Hilfe gegen die Folgen der Corona-Pandemie. Tun könnte die Regierung einiges – mehr Subventionen wären aber eine schlechte Idee.

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          So leicht kann man es sich machen: Ola Källenius, der Vorstandsvorsitzende von Daimler, fordert in einem mit viel Aufmerksamkeit aufgenommenen Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der Kampf gegen Corona dürfe keine Ausrede für den Kampf für ein besseres Klima sein. Im Klimaschutz dürfe Europa nicht nachlassen, soll heißen, das Elektroauto muss her.

          Dafür erntet er Beifall, kein Wunder. Er schrieb, was offenbar jeder überlesen hat, aber auch, dafür müsse der Staat rasch die Infrastruktur aufbauen. Die Kosten für die Sackgasse, in die sich Politik und Autoindustrie manövriert haben, soll also der Steuerzahler tragen. Das nennt man Chuzpe.

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