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Lockerungen für Reisen : Urlaub mit Hürden

  • -Aktualisiert am

Noch leer: Die Seebrücke von Bansin auf Usedom Bild: dpa

Erste Regionen öffnen für Touristen. Doch die Reisebranche jubelt nicht laut. Die Politik hat noch viel zu liefern, wenn es den angekündigten freudigen Urlaubssommer geben soll.

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          Menschen am Strand von Nord- und Ostsee, das erste Sonnenbad des Jahres: Diese Bilder verheißen, dass es wieder losgeht mit Urlaub und Tourismus. Die Sehnsucht, die Corona-Beschränkungen irgendwie hinter sich zu lassen, ist in der Bevölkerung riesig. Die Öffnungsbotschaft ist so willkommen, dass einige Politiker die guten Nachrichten lauter herausposaunen als die Reisebranche selbst.

          Dabei waren es Regierende aus Bund und Ländern, die noch vor Wochen Urlaub als das Grundübel in Pandemiezeiten darstellten. Zu Ostern galten Reisen manchem Politiker gar als „Gift“. Das Wort fiel in der irrational überhitzten Debatte über Mallorca-Reisen – zu einem Zeitpunkt, als auf der Baleareninsel die Infektionszahlen deutlich unter den Werten lagen, die nun einige Inlandsregionen zum Anlass für ihre Öffnung nehmen. Den großen Sturm auf die Playa de Palma samt Corona-Partys hat es übrigens zu Ostern nicht gegeben. Das Massengeschäft, das die Reisebranche braucht, fand nicht statt. Die Urlauber waren besonnener als die öffentlich Diskutierenden.

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