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Corona-Krise : Überraschendes Vertrauensplus für Staat und Medien

Scholz und Merkel im Bundestag Bild: dpa

Das Vertrauen in die Institutionen steigt. In einer globalen Rangliste liegen vor allem asiatische Staaten vorn. Das größte Vertrauen gibt es gegenüber Wissenschaftlern, bei Journalisten und Medien ist die Lage etwas komplizierter.

          3 Min.

          Vor rund einem Jahr hat das Coronavirus die Welt in den Ausnahmezustand gestürzt, und Besserung stellt sich nur langsam ein. Nicht nur in Deutschland müssen die Menschen seitdem im Kampf gegen die Pandemie mit tiefgreifenden Einschnitten in ihre Grundrechte leben. Das führt mit zunehmender Dauer des Lockdowns zu Kritik und Widerwillen.

          Sven Astheimer
          Verantwortlicher Redakteur für die Unternehmensberichterstattung.

          Dennoch scheint ein Großteil der Deutschen diesen Kurs nicht nur zu stützen. Wie eine aktuelle Umfrage zeigt, ist das Vertrauen in die politischen und gesellschaftlichen Institutionen im vergangenen Jahr sogar gewachsen. Mit diesem Vertrauenszuschuss nehme Deutschland im internationalen Vergleich eine Sonderstellung ein, schreiben die Autoren des „Trust Barometers 2021“. Seit mehr als zwei Jahrzehnten werden für das Barometer im Auftrag der Kommunikationsberatung Edelman mehr als 33.000 Menschen befragt. Aktuell werden die halbstündigen Online-Interviews in 28 Ländern durchgeführt. Die jüngste Fragerunde fand im Oktober und November 2020 statt.

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