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Faktor Impfbereitschaft : Weshalb sich die Einschränkungen bis September ziehen könnten

Biontech/Pfizer oder Astrazeneca? Zumindest die Vektorimpfstoffe sind wahre Ladenhüter. Bild: dpa

Immer mehr Menschen sind geimpft, aber die Bereitschaft der Zögernden wächst kaum. Was passiert, wenn die Vakzine keine Abnehmer mehr finden?

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          Trotz der stark wachsenden Zahl von Covid-19-Impfungen könnten sich die Einschränkungen im öffentlichen Leben noch bis in den September hinziehen. Das ergibt sich aus Äußerungen des Präsidenten des Robert Koch-Instituts (RKI) in Verbindung mit Berechnungen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (ZI).

          Christian Geinitz
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin

          Am Dienstag hatte RKI-Chef Lothar Wieler gesagt: „Um auf Maßnahmen verzichten zu können, müssen mehr als 80 Prozent vollständig geimpft sein.“ Derzeit, rund fünf Monate nach Beginn der Kampagne, haben rund 20 Prozent der Bevölkerung den vollen Impfschutz. Zwar werden es jeden Tag Zehntausende mehr. Zugleich sinken die Ansteckungszahlen, die „Notbremse“ läuft Ende Juni aus, und die Bundesländer ermöglichen Lockerungen. Der Impfschutz reicht dem RKI zufolge aber bei weitem nicht aus, um die Corona-Beschränkungen vollständig aufzuheben.

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