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Steigende Impfquote : Rückkehr in ein normaleres Leben im Juli wird wahrscheinlicher

Das Leben vor Corona: Schlagersänger Roland Kaiser steht am 2. August 2019 beim Auftaktkonzert der „Kaiser Mania 2019“ am Elbufer in Dresden auf der Bühne. Bild: dpa

Wenn alle Unternehmen wie geplant liefern, werden Ende Juni bis zu 80 Millionen Impfdosen verfügbar sein. So könnte die Herdenimmunität bereits im Juli erreicht werden. Steigende Lagerbestände sorgen derweil für Irritationen.

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          Der Impfgipfel von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten hat viele Fragen offengelassen. Etwa in welchem Umfang Genesene sowie vollständig gegen Covid-19 Geimpfte jene Grundrechte zurückerlangen, die während der Pandemie eingeschränkt wurden. Das Kabinett will dazu kommende Woche eine Rechtsverordnung vorbereiten. Diese muss, und das ist ungewöhnlich, von Bundestag und Bundesrat mitgetragen werden; Letzterer könnte sie am 28. Mai billigen. Der Gipfel diente dazu, die Länder mit an Bord zu holen. Bayern, Thüringen, Niedersachsen und Berlin wollen bis zu einer Bundesregelung eigene Öffnungsschritte für Geimpfte gehen.

          Christian Geinitz
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin

          Die Bundesbürger treiben freilich noch ganz andere Fragen um, vor allem die nach dem Zeitpunkt ihrer eigenen Impfung. Die Kassenärzte rechnen damit, dass die Impfpriorisierung im Mai aufgehoben und dann sukzessive jedem Erwachsenen ein Termin für die Erstinjektion angeboten werden kann. Die Regierung erwartet das spätestens im Laufe des Juni, wie Merkel am Montag klarstellte. Sie wiederholte ihr Versprechen, dass diese Angebotsphase bis Ende des Sommers abgeschlossen sein werde.

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