https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/corona-impfstoff-neue-chancen-fuer-biontech-in-china-18437998.html
Bildbeschreibung einblenden

Corona-Impfstoffe : Neue Chancen für Biontech in China

Biontech-Chef Ugur Sahin betritt zum Start der Chinareise das Flugzeug in Berlin. Bild: dpa

Auch Biontech-Chef Ugur Sahin ist mit dem Bundeskanzler nach China geflogen. Lässt die Volksrepublik endlich den mRNA-Impfstoff der Mainzer zu? Der Besuch hat die Wahrscheinlichkeit dafür erhöht.

          2 Min.

          Der Corona-Impfstoff des Herstellers Biontech ist während der Pandemie zwar milliardenfach verimpft worden, doch in einem Land waren die Mainzer und ihr Kooperationspartner Pfizer bislang nicht tätig: China. Das könnte sich mit dem aktuellen Besuch von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ändern. Nach Gesprächen mit Staats- und Parteichef Xi Jinping sowie Ministerpräsident Li Keqiang gab der deutsche Regierungschef am Freitag bekannt, dass man Fortschritte erzielt habe in der Möglichkeit, Biontech auch in China einzusetzen. Für sogenannte Expats, also in China lebende Ausländer, existiere nun die Möglichkeit, das in Deutschland entwickelte Vakzin zu verwenden. Dabei handelt es sich Schätzungen zufolge um eine kleine Gruppe von rund 400. 000 Personen, während in China insgesamt rund 1,4 Milliarden Menschen leben.

          Hendrik Ankenbrand
          Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.
          Thiemo Heeg
          Redakteur in der Wirtschaft.
          Jochen Stahnke
          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Scholz wertete den Schritt trotzdem als gute Botschaft und Teil einer vereinbarten engeren Zusammenarbeit in der Bekämpfung der Pandemie. Dabei soll es aber nach dem Willen des Kanzlers nicht bleiben. Man habe gleichzeitig gesprochen über das Zulassungsverfahren für den Pfizer/Biontech-Impfstoff. Dieses Verfahren zieht sich schon über viele Monate hin.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Hertha nach dem Bobic-Rauswurf : Das Ende des Größenwahns

          Der „Big City Club“ ist mit dem Aus von Fredi Bobic endgültig Geschichte. Der neue Ansatz von Hertha BSC klingt gut, ist aber grotesk. Denn so wie der Klub nun werden soll, war er schon einmal.