https://www.faz.net/-gqe-a7wtx

Impfstoffentwickler : Curevac plant Kapitalerhöhung

  • Aktualisiert am

Curevac-Zentrale in Tübingen Bild: AFP

Der Tübinger Impfstoffentwickler testet seinen Impfstoff derzeit noch. Zum ersten Mal seit seinem Börsengang im August will das Unternehmen jetzt frisches Geld von Aktionären einsammeln.

          1 Min.

          Der Tübinger Impfstoff-Entwickler Curevac will die Aktionäre um frisches Kapital bitten. Curevac will fünf Millionen neue Aktien verkaufen, bei entsprechender Nachfrage ist eine Aufstockung um 15 Prozent möglich, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte. Zum Schlusskurs vom Montag an der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq von 104,50 Dollar könnte Curevac damit bis zu 600 Millionen Dollar einnehmen. Meistens werden neue Aktien aber mit einem Abschlag ausgegeben, um Investoren anzulocken.

          Curevac arbeitet an einem Corona-Impfstoff, ist aber von einer Zulassung noch einige Monate entfernt. Für dessen Vermarktung hatte sich das Unternehmen kürzlich mit dem Pharma-Riesen Bayer verbündet.

          Vor dem Start der Kapitalerhöhung muss die amerikanische Börsenaufsicht SEC den Prospekt aber erst genehmigen. Curevac hatte im August ein fulminantes Börsendebüt an der Nasdaq gefeiert. Damals waren die Aktien zu 16 Dollar ausgegeben worden, der Schlusskurs lag am ersten Handelstag bei 55,90 Dollar. Seither hat sich der Kurs fast verdoppelt. Damit ist das Unternehmen gut 18 Milliarden Dollar wert. Vor dem Börsengang waren die Bundesregierung über die Staatsbank KfW und weitere Investoren eingestiegen - damals zu einer Bewertung von 1,6 Milliarden Euro.

          CureVac NV

          -- -- (--)
          • 1T
          • 1W
          • 3M
          • 1J
          • 3J
          • 5J
          Zur Detailansicht

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Maybrit Illner hat in ihrer Sendung am 25.02.2021 mit ihren Gästen über die Frage „Lockern, aber sicher - geht das?“ diskutiert.

          TV-Kritik: „Maybrit Illner“ : „Wir können einfach nicht mehr“

          Deutschland steht vor der dritten Corona-Welle, aber alle reden über Wege aus dem Lockdown. Ob „sichere“ Lockerungen möglich sind, wollte Maybrit Illner mit Ihren Gästen diskutieren. Dabei wurde eine andere Frage zum unvorhergesehen Hauptthema.
          Eine Frage des Preises: Fertigparkett kostet weniger als Massivholz, aber die einzelnen Holzstücke sind versiegelt oder lackiert und fraglich ist, was für Substanzen ausgedünstet werden.

          Gesundes Zuhause : Besser wohnen ohne Schadstoffe

          Sich ein gesundes Heim zu bauen oder einzurichten ist schwer. Kenner raten dazu, sich nah an der Natur zu halten. Oft ist es gar nicht so leicht, Schadstoffe zu vermeiden.
           Unsere Autorin: Anna-Lena Ripperger

          F.A.Z.-Newsletter : Machtkämpfe und Enteignungswünsche

          Die Linken wählen ihre Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl und der Bundestag beschließt ein weiteres Corona-Hilfspaket für Familien. Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.