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In Corona-Zeiten : Chefs im Homeoffice

FDP-Chef Christian Lindner im Homeoffice mit Sonnenflecken im Gesicht. Bild: Screenshot F.A.S.

Halb Deutschland arbeitet zu Hause. Das ermöglicht Einblicke in die Wohnungen des Chefs. Wir haben mitgeguckt: zum Telekom-Chef Höttges und zur Vaude-Chefin Antje von Dewitz. Und was macht der FDP-Vorsitzende Lindner mit dem Ikea-Regal von Jens Spahn?

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          Blick ins Ikea-Regal von FDP-Chef Christian Lindner

          Von vorne scheint das Licht durchs Dachgeschoss-Fenster auf das Gesicht von Christian Lindner, hinter ihm steht das Bücherregal, Modell Expedit von Ikea. Eines hat er von seinem Vermieter übernommen, von Gesundheitsminister Jens Spahn. Drei weitere hat er daneben und obendrauf gestellt. „Ich habe wohl mehr Bücher als er“ – diese Frotzelei verkneift er sich nicht.

          Sebastian Balzter

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Bettina Weiguny

          Freie Autorin in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Im Regal hinter ihm: das markant orangefarbene jüngste Buch des Soziologen Andreas Reckwitz, das in diesen Tagen auf so vielen Politiker-Schreibtischen liegt, wenn sie sich im Homeoffice ablichten – auch wenn Lindner auf die Feststellung Wert legt, dass er das Buch schon Mitte März empfohlen hat, als CDU-Kandidat Friedrich Merz und SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil ihre Schreibtisch-Fotos noch nicht gemacht hatten. Seine aktuelle Leseliste sei eine andere: Da stünden die Bücher des Philosophen Julian Nida-Rümelin, des Historikers Heinrich August Winkler, des „Welt“-Chefredakteurs Ulf Poschardt und ein Symposion zu Peter Sloterdijk.

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