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F.A.S. exklusiv : Eine neue Allianz der Wohltäter

  • -Aktualisiert am

Der Nakasero-Markt in Kampala, Uganda. Bild: AFP

35 führende wohltätige Organisationen gründen eine Allianz, um in aller Welt durch die Corona-Krise zu helfen. Zum Start werden 75 Millionen Dollar mobilisiert. Zu den Teilnehmern zählen vermögende Familien und prominente Stiftungen.

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          Der Kampf gegen Corona verlangt im wohlhabenden Teil der Welt ungeheure Opfer, in den ärmeren Gegenden auf dem Globus sind die Folgen noch weit schlimmer. 35 namhafte Stiftungen und Sozialorganisationen haben daher jetzt eine Allianz gegründet, um die Missstände in den Entwicklungsländern zu mildern und dort lokalem Kleingewerbe, vor allem Sozialunternehmern, durch die Krise zu helfen. Zu den Teilnehmern zählen vermögende Familien und prominente Stiftungen, von Bertelsmann bis zu Ikea. Zusammen vertreten sie weltweit mehr als 15.000 soziale Unternehmen, deren Geschäftszweck über die reine Gewinnerzielung hinausgeht. Diese wohltätigen kapitalistischen Unternehmen erreichen mehr als 1,5 Milliarden Menschen auf der ganzen Welt.

          Georg Meck

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          „Die Corona-Krise wird wie ein Tsunami auf die Entwicklungsländer einbrechen, die globale Rezession wird dort noch viel schlimmere Folgen haben als bei uns“, sagt Saskia Bruysten, CEO von „Yunus Social Business“, die die Allianz mit angestoßen hat in Kooperation mit dem „World Economic Forum“. Die in Berlin lebende Managerin hatte ihre Karriere einst als Beraterin bei Boston Consulting begonnen, dann mit Nobelpreisträger Muhammad Yunus eine wohltätige Investorenfirma gegründet, die weltweit Sozialunternehmen auf die Sprünge hilft.

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