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Luftverkehr : Das Hilfspaket für die Flughäfen steht

Ein Frachtflugzeug des Typs Boeing 757-222 der E-Cargo Airlines startet vom Flughafen Leipzig nach Afghanistan. Bild: dpa

Die Luftfahrt braucht in Krisenzeiten wie diesen Hilfe. Die Bundesregierung stützt die Branche abermals mit viel Geld. Aber nicht, ohne Bedingungen zu stellen.

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          Das Rettungspaket für die deutschen Flughäfen steht. Wie am Donnerstagabend aus Regierungskreisen in Berlin verlautete, verzichtete Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) auf seine Forderung, den Bund im Gegenzug für seine Unterstützung an den Flughäfen zu beteiligen. Wie weiter bekannt wurde, steuert der Bund 200 Millionen Euro zu dem Hilfspaket für mehr als ein Dutzend Flughäfen bei.

          Manfred Schäfers

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Das entspricht etwa der Hälfte der sogenannten Vorhaltekosten. Damit ist die Situation gemeint, wenn Flughäfen ihrer Aufgabe als Teil der öffentlichen Infrastruktur nachkommen und den Betrieb aufrecht erhalten, obwohl sich dies nach ihrer betriebswirtschaftlichen Kalkulation für sie nicht rechnet. Wie auch bei anderen Hilfen aus dem im Zuge der Corona-Pandemie aufgelegten Wirtschaftsstabilisierungsfonds vorgesehen, sind die Überweisungen an Bedingungen gekoppelt – die Unterstützten dürfen für das vergangene Jahr weder Boni noch Dividenden zahlen.

          Nach F.A.Z.-Informationen sollen folgende Flughäfen aufgefangen werden: Braunschweig, Bremen, Dresden, Düsseldorf, Erfurt, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Leipzig, Münster/Osnabrück, Nürnberg, Saarbrücken und Stuttgart. In Deutschland ist der Staat über Länder und Kommunen an nahezu allen Flughäfen beteiligt, der Bund nur in Berlin, München und Köln.

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