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Hamsterkäufe : Die Angst vor der Knappheit

Die leeren Regale sind meist nur eine Momentaufnahme. Bild: dpa

Die Deutschen kaufen massenhaft Nudeln, Mehl und Schmerzmittel. Oft sind die Regale leer. Aber ein echter Mangel droht nur bei wenigen Produkten.

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          Zur falschen Zeit in den Supermarkt zu kommen, das konnte schon immer den Adrenalinspiegel in die Höhe treiben. Der Samstag war dafür immer ein besonderer Kandidat. Inzwischen gibt es solche Momente fast täglich. Denn wer durch die Regale streift, kurz bevor der Lastwagen seine Lieferung ablädt, der kann schon ein bisschen erschrecken.

          Sebastian Balzter

          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Patrick Bernau

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Dyrk Scherff

          Redakteur im Ressort „Geld & Mehr“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Der Anblick leerer Regale ist für Verbraucher in der modernen Marktwirtschaft an sich schon ein Ausnahmezustand. In den vergangenen Tagen wurde er zur Gewohnheit. Nudeln, H-Milch und Toilettenpapier, zuletzt auch Kartoffelchips – was lange Lagerungen überdauern kann, überdauerte oft nur noch kurze Zeit im Supermarkt.

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