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Corona-Pandemie : EU fällt im Impfrennen weiter zurück

Niemand zum Impfen da, weil nichts verimpft werden kann. Das Foto zeigt ein Impfzentrum in Belgien. Bild: dpa

Astra-Zenecas Lieferschwierigkeiten bringen Berlin und Brüssel abermals in Erklärungsnot. Man hofft jetzt auf den Februar und Joe Biden, denn bislang produziert Amerika nur für sich.

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          Die Mitteilung vom Freitagabend war die vorläufig letzte in einer Reihe unerfreulicher Nachrichten. Der Pharmakonzern Astra-Zeneca erklärte, er werde zunächst weniger Corona-Impfstoff an die EU liefern als geplant. Eine Woche zuvor hatte auch der amerikanische Konzern Pfizer, der das vom Mainzer Unternehmen Biontech entwickelte Vakzin herstellt, weniger Lieferungen angekündigt. In beiden Fällen lautete die Begründung, es gebe Produktionsengpässe. Weniger Impfstoff als geplant, das bedeutet für die gerade in Deutschland ohnehin schleppend angelaufene Impfkampagne neue Verzögerungen.

          Werner Mussler

          Wirtschaftskorrespondent in Brüssel.

          EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides äußerte am Wochenende „tiefe Unzufriedenheit“ über die Lieferprobleme bei Astra-Zeneca. Wie es am Sonntag aus der EU-Kommission hieß, müsse sich das Unternehmen gegenüber der EU-Behörde, aber auch gegenüber den Mitgliedstaaten am Montag im zuständigen Lenkungsausschuss erklären. Man erwarte auch einen Lieferplan. Das Unternehmen hatte am Freitag Produktionsschwierigkeiten eines Zulieferers ins Feld geführt. Bisher wird mit einer EU-Zulassung des Astra-Zeneca-Vakzins in dieser Woche gerechnet.

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