https://www.faz.net/-gqe-a7gmp

Corona-Pandemie : Eine Pflegerin erklärt ihre Impfskepsis

Spritzen für Impfungen in einem Pflegeheim Bild: dpa

Unter den Pflegekräften ist die Impfbereitschaft zum Teil enttäuschend gering – eine Betroffene fühlt sich an den Pranger gestellt. Auch für die Heime ist die Lage schwierig.

          4 Min.

          Über Menschen wie sie wird in Deutschland gerade viel diskutiert: Die angehende Altenpflegefachkraft aus Bielefeld, Ende 40, Quereinsteigerin, will sich – zumindest erst einmal – nicht impfen lassen. Der wesentliche Grund sei die Unsicherheit über mögliche Nebenwirkungen und Langzeitfolgen des sehr schnell entwickelten Impfstoffs der Unternehmen Biontech und Pfizer, erzählt sie.

          Britta Beeger

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          „Ich bin keine Impfgegnerin und glaube nicht an Verschwörungstheorien, um so etwas geht es nicht“, sagt sie. „Wir wissen einfach noch sehr wenig über diesen Impfstoff.“ Sie habe Angst, dass eine Vorerkrankung die Nebenwirkungen verschärfe. Eine wichtige Rolle spielt bei ihrer Entscheidung aber auch der Umgang mit dem Pflegepersonal in der Corona-Pandemie: Es werde viel über die Pflege geredet, sie komme selbst jedoch kaum zu Wort.

          Testen Sie unsere Angebote.
          Jetzt weiterlesen

          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          F.A.Z. PLUS:

            Sonntagszeitung plus

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+

          Rostock hat die geringste Corona-Inzidenz unter den Großstädten in der Bundesrepublik, nur 45 wöchentliche Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner.

          Lichtblick im Norden : Wie Rostock erfolgreich Corona bekämpft

          Rostock verzeichnet seit dem Frühjahr so wenige Corona-Fälle wie keine andere Großstadt in Deutschland. Bürgermeister Claus Madsen erklärt, wie er das mit seiner Verwaltung macht.
          Fertigungsstrecke von Geely in der chinesischen 6-Millionen-Einwohner-Metropole Ningbo.

          Autos aus Fernost : Chinas Einheitsfront gegen VW und Tesla

          Wie von Peking gewünscht, knüpft Milliardär Li Shufu ein Netzwerk mit chinesischen Technologiegiganten, um das Auto der Zukunft zu bauen. Auch Daimler darf helfen beim Projekt Welteroberung.