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Corona bringt Zahnärzte in Not „Viele Praxen werden in die Insolvenz gehen“

Auch während der Pandemie sei es sicher, zum Zahnarzt zu gehen, sagt der Chef der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Wolfgang Eßer. Doch es kommen weniger Patienten – den Praxen drohe eine Pleitewelle.

Von Christian Geinitz, Berlin

Immer mit Schutzausrüstung: Ein Zahnarzt in Dresden behandelt einen Corona-Patienten.
© dpa
Immer mit Schutzausrüstung: Ein Zahnarzt in Dresden behandelt einen Corona-Patienten.

Zahnärzte kommen Patienten bei Behandlungen mitunter sehr nahe. Wie groß ist die Gefahr, sich beim Zahnarzt mit Corona anzustecken?

Patienten sind bei ihren Zahnärztinnen und Zahnärzten sicher. Covid-19 ist nicht das erste Virus, vor dem wir uns und unsere Patienten wirksam schützen müssen. Höchste Hygienestandards in unseren Praxen bieten zuverlässigen Infektionsschutz – auch während der Pandemie. Es muss also niemand Angst haben, zum Zahnarzt zu gehen.

Bleiben meine Zahnschmerzen unbehandelt, wenn ich Corona habe?

Jeder Patient und selbstverständlich auch jeder Corona-Patient wird behandelt. Für die Akut- und Notfallbehandlung von Infizierten und Verdachtsfällen haben wir ein bundesweites Netz von 30 Kliniken und 170 Schwerpunktpraxen errichtet. Wer infiziert ist, unter Quarantäne steht, Kontakt zu Infizierten hatte oder Infektionssymptome zeigt, sollte sich vor einer Behandlung telefonisch mit seiner Praxis oder der jeweiligen Kassenzahnärztlichen Vereinigung in Verbindung setzen, um zu erfahren, wo und wann eine Behandlung erfolgen kann.

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