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Computer : Wieder rote Zahlen bei Apple

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Apple-Chef Jobs setzt auf neue Produkte Bild:

Das laue Weihnachtsgeschäft bescherte dem PC-Hersteller den zweiten Quartalsverlust in Folge. Der Umsatz dürfte auch weiter schleppend bleiben.

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          Der US-Computerhersteller Apple hat im abgelaufenen Geschäftsquartal nach schwachen Verkaufszahlen zum Jahresende den zweiten Nettoverlust in Folge erwirtschaftet. Das ist das erste Mal seit der Rückkehr von Apple-Gründer Steve Jobs in das Amt des CEO im Jahr 1997, dass der Mac-Hersteller zwei Verlustquartale hintereinander bilanziert. Im laufenden Quartal will Apple wieder in die Gewinnzone zurückkehren, sieht aber keine wesentliche Veränderung beim Umsatz.

          Der Fehlbetrag im ersten Geschäftsquartal (bis 28. Dezember) lag bei acht Millionen Dollar oder 0,02 Dollar je Aktie nach einem Gewinn von 38 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Besonders Aufwendungen für die Umstrukturierung über 17 Millionen Dollar hätten das Nettoergebnis belastet, hieß es aus dem Unternehmen im kalifornischen Cupertino.

          Schwaches Weihnachtsgeschäft

          Der Quartalsumsatz wuchs um sieben Prozent auf 1,47 Milliarden Dollar, lag aber knapp unter den durchschnittlichen Analystenerwartungen. Ohne Einmalaufwendungen bezifferte der Hersteller der Macintosh-Computer den Gewinn auf 0,03 Dollar je Aktie. Von Thomson First Call befragte Analysten hatten den Gewinn je Aktie hier auf drei Cent geschätzt bei einem Umsatz von 1,49 Milliarden Dollar. Bereits vor drei Monaten hatte das Unternehmen vor einem schlechten Verlauf des für die Branche wichtigen Weihnachtsgeschäfts gewarnt.

          Der US-Computerhersteller hat im ersten Quartal 743.000 Macintosh-Computer ausgeliefert. Dies liegt in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Der internationale Absatz habe rund 43 Prozent des Erstquartals-Umsatzes ausgemacht, teilte CEO Steve Jobs mit. Die seit zwei Jahren währende PC-Krise versucht man in Cupertino mit einer Reihe neuer Produkte, aber auch einem neuen Design für den Mac zu bewältigen. Apple gibt nach wie vor prozentual mehr für Forschung und Entwicklung aus als große Konkurrenten wie Dell oder IBM.

          Rückkehr in die Gewinnzone

          Für das laufende Geschäftsquartal erwartet Apple-Finanzchef Fred Anderson schwarze Zahlen: „Mit Blick auf das zweite Geschäftsquartal 2003 erwarten wir einen zum Dezember-Quartal kaum veränderten Umsatz, aber einen geringen Quartalsgewinn.“ Anderson hob die liquiden Mittel von 4,4 Milliarden Dollar hervor.

          Jobs will weiter in neue Produkte investieren. „Wir werden bei unserem Produktprogramm und unseren Vertriebskanälen weiter vor der Konkurrenz liegen, so dass wir bei einer Wirtschaftserholung auf Wachstum eingestellt sind", erklärte er. Das Unternehmen will insbesondere Marktanteile von Wettbewerbern hinzugewinnen, die auf Windows basierende Systeme vertreiben.

          Im nachbörslichen Instinet-Handel gaben Apple-Titel zunächst nach und lagen später dann zwei Cent über ihrem Nasdaq-Schlusskurs von 14,45 Dollar.

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