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Mehrere Standorte schließen : Coca-Cola streicht 550 Stellen in Deutschland

  • Aktualisiert am

Coca-Cola-Firmengelände in Bremen Bild: dpa

Hiobsbotschaft für Coca-Cola-Mitarbeiter in Bremen und Oldenburg: Beide Standorte stehen vor der Schließung. Auch in drei anderen Bundesländern werden kleinere Standorte nicht weiter betrieben.

          Der Getränkehersteller Coca-Cola schließt im Sommer mehrere Standorte in Deutschland. Davon seien bundesweit rund 550 Mitarbeiter betroffen, etwa 320 allein in Bremen, sagte ein Sprecher von Coca-Cola Deutschland am Dienstag. Das Unternehmen begründete den Schritt mit einer „Straffung des Produktionsnetzwerkes“, mit der man auf geänderte Bedingungen am Markt für Erfrischungsgetränke reagiere.

          Auch knapp ein halbes Dutzend kleinerer Standorte unter anderem in Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern werde nicht weiter betrieben. Zugleich seien zentrale „Versorgungspunkte“ geplant, etwa im Großraum Bremen und bei Magdeburg.

          Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) kündigte Widerstand an. „Wir können die Entscheidung der Geschäftsführung nicht nachvollziehen. Gewerkschaft NGG und die Coca-Cola-Betriebsräte sind sich einig: Wir werden diese Standorte nicht kampflos aufgeben“, sagte der Gewerkschaftssekretär für die Region Bremen-Weser-Elbe Thorsten Zierdt.

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